Allgemein

Kritischer Journalismus? Ja, freilich … 

Manche Journalisten tun noch immer so, als ob gute Gesinnung kritische Auseinandersetzung mit den Problemen der Wirklichkeit ersetzen könnte. In der NZZ ist ein neutraler Kommentar zur Realitätsverweigerung im Journalismus erschienen:

„Angesichts der Flüchtlingskrise 2015 und des Aufstiegs der AfD verloren viele Journalisten den Kompass. Sie sahen ihre Aufgabe nicht mehr darin, die Politik zu kontrollieren. Sie verstanden sich als Staatsbürger in unsichtbarer Uniform, dazu da, die Rechtspopulisten zu bekämpfen und die gesellschaftliche Spaltung zu verhindern. Journalisten sahen sich plötzlich als eine Art Sozialarbeiter und wollten das verirrte Volk auf den richtigen Weg bringen. Es kam ihnen nicht in den Sinn, darauf hinzuweisen, dass die unkontrollierte Einwanderung politische Gegenreaktionen auslösen würde. Sie wollten diesen Zusammenhang einfach nicht wahrhaben, getreu dem Motto: Was nicht sein darf, kann nicht sein. Denn sie hatten ein vorgefertigtes Bild im Kopf: Helldeutschland gegen Dunkeldeutschland. Realitätsverweigerung ist nie gut, im Journalismus ist sie eine Todsünde.“

Den ganzen Kommentar zur „Moral für Journalisten“ in der NZZ

Related posts

Das Letzte (1): Worüber man nicht sprechen soll, darüber darf man nicht schweigen.

wordpressadmin

FREILICH leben wir im Wandel

wordpressadmin

Nichts ist passiert

wordpressadmin

1 Kommentar

Ulrich Novak 11. Januar 2019 at 15:00

Sehr gut gemacht! Viel Erfolg!

Antworten

Kommentieren

*

code

Diese Webseite nutzt Cookies um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Akzeptieren Mehr lesen

Cookies